Hier finden Sie sämtliche Pressemitteilungen der ISPA. Für Presseauskünfte stehen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail jederzeit gerne zur Verfügung: Telefon: +43 (1) 409 55 76, E-Mail: moritz.yvon(a)ispa.at oder birgit.muehl(a)ispa.at
Der Aufenthaltsort aller Nutzerinnen und Nutzer soll sieben Jahre lang gespeichert werden. Statt Österreich im Spitzenfeld der IT-Nationen zu platzieren, wird dem Land ein Ehrenplatz neben Russland, China und dem Iran gesichert.
Seit ihrer Gründung vor 20 Jahren hat Stopline, die Meldestelle gegen sexuelle MissbrauchsdarstellungenMinderjähriger und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet über 83.000 Meldungenaufmerksamer User bearbeitet.
Der Schutz Einzelner darf nicht zur Zensur aller werden. Starke Resonanz auf die Kampagne des Provider-Verbands unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung.
Die geplante Reform des europäischen Urheberrechts wird sich negativ auf die Meinungsfreiheit auswirken und die Vielfalt der Internetwirtschaft einschränken.
Die ISPA zeigt sich über die Ankündigung der Regierung, ein „digitales Vermummungsverbot“ einzuführen, sehr erstaunt und warnt vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und -vielfalt.
Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt vielerorts Daten und digitale Spuren: E-Mail-Accounts, Social-Media-Profile, Blogs, Daten in der Cloud und vieles mehr. Was passiert mit diesem digitalen Nachlass im Falle des Todes?
Die E-Evidence-Verordnung, im vollen Titel: „Verordnung über Europäische Herausgabeanordnungen und Sicherungsanordnungen für elektronische Beweismittel in Strafsachen“, soll den Datenaustausch zwischen Providern und Behörden aus unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten regeln. Die ISPA setzt sich nachdrücklich für eine Beibehaltung der hohen österreichischen Sicherheitsstandards ein und hat daher letzte Woche im Europäischen Parlament eine Informationsveranstaltung organisiert.
Die vor Kurzem im Ministerrat beschlossene Novelle zum Telekommunikationsgesetz enthält u. a. Speicherverpflichtungen für Provider, die jene der 2014 aufgehobenen Vorratsdatenspeicherung noch übertreffen. In dem im Sommer in Begutachtung geschickten Entwurf war davon noch nichts zu lesen. Jetzt laufen intensive Gespräche mit den beteiligten Ressorts.
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